Ein Verlag ist eine Entscheidung.
Und eine Entscheidung braucht einen Menschen.
Simon Kling
Gründer und Autor der Kling Media Group
Er kommt aus einer Lehrerfamilie —
und hat dennoch
eine Kindheit erlebt,
die kein Kind erleben sollte.
Er wusste früh,
dass Erwachsene lügen.
Dass sie schweigen.
Dass beides wehtut.
Mit 16 Jahren starb sein Vater.
Zwei Wochen. Künstliches Koma.
Kein Abschied.
Die Jugend, die folgte,
kannte keine Grenzen.
Nur Konsequenzen.
Danach ist er
bis ans Ende der Welt gereist.
Als Schiffskoch
auf internationalen Gewässern.
Mit dem Rucksack durch Kontinente.
Nicht als Auszeit.
Aus gutem Grund.
Der Versuch,
vor sich selbst zu entkommen.
Vor den Gedanken.
Vor der Vergangenheit.
Arbeit wurde
zum nächsten Ausweg.
Immer wieder.
Sechs Monate am Stück.
Kein freier Tag.
Sechzehn Stunden.
Tagschicht.
Nachtschicht.
Arbeiten,
betäuben
und immer weiter weg.
Nichts hat gereicht.
Und egal,
wohin er ging —
es wurde nicht leiser.
Die Welt war nicht groß genug,
um zu entkommen.
Manche aus dieser Zeit
haben es nicht geschafft.
Überdosis.
Gefängnis.
Verschwunden.
Er ist hier.

Zwanzig Jahre
Alkohol- und Drogensucht.
Nicht als Randnotiz.
Als Mittelpunkt.
Und trotzdem
hat er sich
nie unterkriegen lassen.
Kampfsport.
Extremsport.
Bungee Jumping.
Alles,
was extrem genug war,
um sich noch zu spüren.
Am Anfang war es Medizin.
Am Ende wollte es ihn töten.
Irgendwann
reicht kein Extrem mehr.
Es gab einen Punkt,
an dem beides
nicht mehr ging.
Irgendwann bleibt
nur noch das,
was man die ganze Zeit
umgangen hat.
Sich selbst.
Es war kein Moment.
Kein Foto.
Kein Zusammenbruch.
Kein Wille allein.
Es gab
keinen anderen Weg mehr.
Es waren Werkzeuge.
Heute ist er seit Jahren clean.
Verheiratet. Vater. Unternehmer.
Er hat das, was war,
nicht vergessen.
Er hat es aufgeschrieben.
Seite für Seite.
Reim für Reim.
Hefte voll.
Bücher voll.
Alles raus, was war.
Schreiben
war eines der wenigen Dinge,
die funktioniert haben.
Wer schreibt, der bleibt.
Was daraus entstanden ist,
ist kein Verlag aus Distanz.
Sondern einer mit Haltung.
Die Kling Media Group.
Was für ihn funktioniert hat,
gibt er jetzt weiter.
Nicht als Ratschlag.
Als Werkzeug.
Das erste Buch
Nichts ändert sich,
wenn du nichts tust.
Es ist das Buch,
das Simon Kling
damals gebraucht hätte.
Es wird nicht das letzte sein.
Kein Trost.
Keine Ausreden.
Nur Werkzeuge.
Zwölf Eingriffe
gegen Selbstsabotage
und Stillstand.
Warum dieser Verlag
Die Kling Media Group
ist nicht entstanden,
um möglichst viel
zu veröffentlichen.
Sondern
um Inhalte zu veröffentlichen,
die Gewicht haben.
Inhalte die bleiben,
wenn alles andere
weg ist.
Nicht jedes Projekt passt zu uns.
Und wir passen nicht zu jedem Projekt.
Das ist kein Ausschluss –
sondern die Voraussetzung für gute Arbeit.
Du arbeitest an etwas, das Gewicht hat.
Und du suchst einen Verlag, der das versteht.
Dann schreib.
